Die Erzählung rund um Lewis Hamiltons Leistung in der Formel-1-Saison 2025 hat eine dramatische Wendung genommen und enthüllt eine erschreckende Wahrheit, die den Behauptungen seines Comebacks nach der Sommerpause widerspricht. Während sich der Staub über eine weitere aufregende Saison legt, zeichnet die Statistik ein viel trübsinnigeres Bild für den siebenmaligen Weltmeister, als viele Fans gerne glauben würden.
Hamilton, der in einer Zusammenarbeit mit Ferrari, die als triumphal erwartet wurde, stattdessen Schwierigkeiten hatte, seinen Platz zu finden. Die Vorfreude, den erfolgreichsten Fahrer in der Geschichte des Sports hinter dem Steuer des geschichtsträchtigsten Teams zu sehen, hat sich nicht in die erwarteten Ergebnisse übersetzt. In einem spannenden Finale in Abu Dhabi hielt Hamilton gerade so den sechsten Platz in der Meisterschaftswertung, wobei er die Herausforderung von Andrea Kimi Antonelli nur knapp abwehren konnte. Diese knappe Entscheidung verhinderte, was die enttäuschendste Saison seiner glanzvollen Karriere hätte werden können, ein krasser Gegensatz zu seinem siebten Platz im Jahr 2024, als er für Mercedes fuhr.
Es gab einen weit verbreiteten Glauben, dass Hamilton in der zweiten Hälfte der Saison besser geworden sei, aber eine genauere Untersuchung der Fakten offenbart eine ernüchternde Realität. Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte, die die optimistische Erzählung untergräbt. Hamilton erlebte schockierende drei aufeinanderfolgende Eliminierungen in Q1 während der letzten drei Qualifikationssitzungen des Jahres, ein klarer Hinweis darauf, dass es für die #44 nicht gut lief.
Beim Blick auf die Punkte, die seit der Sommerpause gesammelt wurden, ist die Diskrepanz alarmierend. In den letzten zehn Rennen sammelte Hamilton lediglich 47 Punkte, was fast die Hälfte von dem ist, was sein Teamkollege Charles Leclerc mit beeindruckenden 91 Punkten erreichte. Der Vergleich endet jedoch nicht dort. Die verheerendste Statistik stammt von der Leistung von Carlos Sainz, der Hamiltons ehemaligen Platz bei Williams übernommen hat. Sainz schaffte es, von Zandvoort bis Abu Dhabi 48 Punkte zu sammeln und überholte Hamilton um einen einzigen Punkt.
Um Hamiltons Rückgang weiter zu verdeutlichen, belegte er in den letzten zehn Rennen nur den achten Platz in der Punktewertung, ein erheblicher Rückgang von seinem sechsten Platz in den ersten 14 Rennen. Seine durchschnittlichen Punkte pro Rennen fielen dramatisch von 7,79 auf lediglich 4,7, was einen Abwärtstrend zeigt, der im starken Kontrast zu Leclercs stabilerer Leistung steht, der einen leichten Rückgang von 10,79 auf 9,1 Punkte pro Rennen verzeichnete.
Zusammenfassend ist die Beweislage klar: Lewis Hamiltons erste Saison bei Ferrari war nicht von Verbesserungen geprägt, sondern vielmehr von einem besorgniserregenden Rückgang. Während die Rennwelt auf eine Saison zurückblickt, die von hohen Hoffnungen geprägt war, die letztendlich enttäuscht wurden, bleibt eines unbestreitbar: Hamilton wird sich wie nie zuvor zusammenreißen müssen, wenn er hofft, seinen Status unter den Elitefahrern in der kommenden Saison zurückzugewinnen.


